SCHULDIG

am 10.November 2006 sichtete man das

1. Hybridtaxi

auf Münchens Strassen

DAS WAREN WIR

Sie sind auf der Seite eines kleinen Münchner Taxiunternehmens gelandet. Eigentlich wären wir relativ unbedeutend, wenn wir nicht in Zeiten, in denen sich das Münchner Taxigewerbe mehr darum streitet, ob Sozialversicherungsbetrug nun eine Straftat oder ein Kavaliersdelikt ist und in denen die Mehrzahl der Münchner Taxiunternehmer deutlich gemacht hat, dass anscheinend Zweiteres zutrifft, ein positives Zeichen gesetzt hätten.

Nein, ich will hier nicht an den Umweltschutz appellieren. Dafür sind andere da. Und wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass es bereits fünf von zwölf ist, der merkt es sowieso nicht mehr.

Aber ist es schlecht, dass durch einen Hybrid bei 104g CO2-Ausstoss pro km (Durchschnittswert Mercedes 186g CO2-Ausstoss pro km, Quelle: Centre for Automotive Research, FH Gelsenkirchen) und rund 75000 Jahreskilometer jährlich etwa 6 TONNEN weniger dieses umweltschädlichen Gases in die Luft gepustet werden?

Ist es schädlich, dass ein Hybrid an der roten Ampel geräuscharm ist? Wir fahren ja nicht, muss dann wirklich ein Motor dank veralteter Technik trotzdem laufen?

Wen stört es, dass ein 45 Liter Tank erst nach 800 km trotz extremen Taxiverkehrs leer ist?

Ist es eigentlich nicht logisch, dass ein Fahrzeug teilweise mit selbsterzeugtem Strom betrieben wird, anstatt die vorhandene Bewegungsenergie ungenutzt verpuffen zu lassen?




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